21:45 Uhr
Namensstreit mit Trump: Kennedy Center schließt laut US-Präsident umgehend
US-Präsident Donald Trump führt ja eigenen Aussagen zufolge einen Kampf gegen “anti-amerikanische Propaganda” in der Kulturwelt. Den bekommt schon länger das Kennedy Center in Washington zu spüren: Laut Trump wird die größte öffentliche Kultureinrichtung umgehend schließen. Grund dafür seien Sicherheitsbedenken und dringend nötige Renovierungsarbeiten, teilt er auf seiner Plattform Truth Social mit. Die Arbeiten könnten jedoch erst stattfinden, wenn ein Berufungsgericht über die geplante Umbenennung entschieden habe. Denn im Zuge der Renovierungsarbeiten wollte Trump auch, dass sein Name an der Fassade angebracht wird. Das von Trump eingesetzte Gremium war jedoch vor Gericht damit gescheitert, Trump in den Namen der Einrichtung mit aufzunehmen. Ein Richter durchkreuzte die Pläne Ende Mai und begründete den Schritt damit, dass der Kongress dem Kennedy Center einst seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur das US-Parlament diesen ändern. Dagegen legte das Kennedy Center Berufung ein, über die in der Hauptsache bislang nicht entschieden worden ist. Das Gremium ist inzwischen gespickt mit Trump-Vertrauen – deshalb ist der Kurs des Kennedy Centers auch wenig verwunderlich. Es hat schlichtweg mit der früheren Kultureinrichtung nur noch wenig zu tun. Auch ein Trick des Gremiums, zwar keine Umbenennung zu erreichen, aber Trump mit dem Beisatz auf der Fassade zu würdigen “von Donald J. Trump renoviert und restauriert” scheiterte vor Gericht. Kurz darauf stimmte das Gremium für die Schließung. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt.
20:58 Uhr
Algerien will wieder die Todesstrafe – für Brandstifter
Was haben China, Japan, Saudi-Arabien und die USA gemeinsam? Sie verhängen immer noch die Todesstrafe. Noch ein weiteres Land hat wohl eine Abkehr von der Ächtung dieser grausamen Praktik beschlossen – aber aus anderen Motiven: Algerien will die Todesstrafe nach mehr als 30 Jahren faktischer Aussetzung wieder anwenden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt vor der Entwicklung und verlangt von der algerischen Regierung stattdessen ein offizielles Hinrichtungs-Moratorium als “ersten Schritt zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe”. Warum will die Regierung in Algier wieder Menschen vom Staat für Straftaten töten lassen? Die verheerenden Waldbrände im Sommer hatten die Debatte über den Umgang mit Brandstiftern im Land ausgelöst. Im August wies dann Präsident Abdelmadjid Tebboune den Justizminister an, das Strafgesetzbuch zu ändern und die Todesstrafe bei vorsätzlicher Brandstiftung einzuführen. Auch bei Kindesmissbrauch und Kindesentführungen sollte ihm zufolge künftig die Todesstrafe möglich sein – Mord oder Vergewaltigung fehlen in den Ankündigungen als Verbrechen, die mit der Todesstrafe geahndet werden könnten. Bei Bränden im Nordosten des Landes waren offiziellen Angaben zufolge im August zwölf Menschen ums Leben gekommen. Viele der Brände wurden der Regierung zufolge vorsätzlich gelegt.
20:27 Uhr
Ex-Google-Mitarbeiter: “KI hat Potenzial, uns alle zu töten”
Wie gefährlich kann Künstliche Intelligenz für uns Menschen werden? Die Debatte um eine Regulierung nimmt immer mehr Fahrt auf – vor allem befeuert durch Menschen, die mit der Entwicklung von KI zu tun haben oder hatten. Nun meldet sich ein ehemaliger Mitarbeiter der Google-Tochter DeepMind zu Wort und warnt eindringlich vor den Gefahren. “Ich glaube aufrichtig, dass KI das Potenzial hat, uns alle zu töten, und dass es möglicherweise zu spät ist, dies zu verhindern”, erklärte der Ingenieur Bilal Chughtai, der DeepMind im Juli verlassen hatte. Zuletzt hatten führende Tech-Unternehmer dazu aufgerufen, wegen der Gefahren der neuen Technologie ihre Entwicklung zu verlangsamen. Chughtai erwähnte in seiner Stellungnahme einen Zwischenfall im Juli, bei dem ein KI-Agent von OpenAI spontan aus seiner vorgegebenen Umwelt ausgebrochen war, um sich Zugang zum Internet zu verschaffen und Websites und Plattformen zu attackieren. Für ihn habe dieser Vorfall gezeigt, dass KI sich inzwischen der Kontrolle ihrer Entwickler entziehen “und gefährliche Handlungen ausführen kann, die zu einem endgültigen Verlust der Kontrolle oder zum Ende der Menschheit führen könnten”.
Anfang vergangener Woche hatte der KI-Experte Jacob Coxon, der zuerst bei OpenAI und dann bei Anthropic gearbeitet und beide Unternehmen verlassen hatte, beiden öffentlich laxe Sicherheitsstandards vorgeworfen. Die beiden KI-Riesen spielten damit “mit unserem Leben”, warnte ihr Ex-Mitarbeiter. Am Samstag rief dann der Chef von Anthropic, Dario Amodei, in einem Essay auf seiner Website dazu auf, das Tempo zu “verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern”. Die dadurch “gewonnene Zeit” solle sinnvoll genutzt werden, um die durch KI entstehenden Risiken besser zu verstehen und einzudämmen. Amodei bekam Unterstützung vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, dem Tech-Unternehmer Elon Musk, der hinter dem KI-Assistenten Grok steht, Microsoft-Chef Satya Nadella sowie DeepMind-Chef Demis Hassabis.
19:56 Uhr
13 Straftäter nach Afghanistan ausgeflogen
Für 13 Männer aus Afghanistan ist das Leben in Deutschland vorbei. Die Bundesregierung hat die ausreisepflichtigen Männer mit einem Charterflugzeug in ihr Herkunftsland gebracht. “Bei den Männern handelt es sich ausnahmslos um Männer, die hier strafrechtlich in Erscheinung getreten sind”, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Nachfrage. Die Straftaten sind wohl auch keine Kavaliersdelikte: Laut dem Ministerium ging es unter anderem um Sexualdelikte, Körperverletzung und Drogenhandel. Per Charterflugzeug ging es für die 13 Afghanen am Dienstag nach Kabul. Damit sind seit dem Regierungsantritt der schwarz-roten Koalition 263 afghanische Staatsangehörige aus Deutschland nach Afghanistan gebracht worden. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Straftäter. Bei den Rückführungen setzt die Bundesregierung jedoch auf eine zweifelhafte Kooperation: Zuletzt hatten die islamistischen Taliban vorübergehend weiteres Personal nach Deutschland geschickt, was laut Bundesregierung die Abschiebung von mehr Ausreisepflichtigen nach Afghanistan ermöglichen soll. Kritiker, etwa aus den Reihen der Grünen, haben wiederholt bemängelt, dass die Bundesregierung Zugeständnisse macht, um Abschiebungen zu ermöglichen, obwohl sie die Taliban-Regierung nicht anerkennt – unter anderem wegen deren Menschenrechtsverletzungen. Frauen und Mädchen haben so gut wie keine Rechte mehr, ihnen bleibt Bildung oder die Ausübung eines Berufs nahezu komplett verwehrt.
Wie viele Menschen aus Afghanistan droht die Abschiebung? Die Organisation Pro Asyl berichtete mit Verweis auf eine Kleine Anfrage im Bundestag, Ende 2025 hätten in Deutschland etwa 13.000 ausreisepflichtige Afghaninnen und Afghanen gelebt, davon rund 10.000 mit einer Duldung. Das bedeutet, dass sie vorerst nicht abgeschoben werden können.
19:13 Uhr
Sabotage-Verdacht: Zugverkehr in Niederlanden läuft wieder an
Der Bahnbetreiber ProRail ist sich sicher: “Es scheint Sabotage im Spiel zu sein.” Das teilte das niederländische Unternehmen heute mit, als plötzlich praktisch der gesamte Zugverkehr im Zentrum und im Osten des Landes eine Zwangspause einlegen musste. Auch manche Gebiete im Norden des Landes waren betroffen gewesen. Inzwischen wurden die Gegenstände auf den Gleisen entfernt und der Bahnbetrieb lief wieder an, wie der Bahnbetreiber mitteilt. Die Gegenstände seien offenbar gezielt dort platziert worden, um dem Computersystem “abschnittsweise Betriebsstörungen” vorzutäuschen. “Wer dafür verantwortlich ist und was das Motiv ist, ist noch nicht bekannt”, erklärte ProRail. Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet. Der Regierungschef der Niederlande, Rob Jetten, bezeichnete die mutmaßliche Sabotage als “beeinträchtigend und lebensbedrohlich”.
18:32 Uhr
Ist ein Spritpreisdeckel die Lösung?
Jüngst freute ich mich über “nur” 2,30 Euro pro Liter Super-Benzin an der Tankstelle – wer hätte das vor ein paar Jahren für möglich gehalten? Und wo soll das noch hingehen? Immer mehr Menschen werden wütend über eine fehlende politische Antwort aus Berlin, während die Anzeigetafeln an den Tankstellen immer höhere Preise ausweisen. Die SPD will ja schon lange einen Spritpreisdeckel und hat nun ein Positionspapier veröffentlicht. Nur überzeugt das auch den Koalitionspartner, die Union? Bei dem Deckel sollen sich die Preise für Diesel und Benzin weiter flexibel nach dem Markt richten, aber Extraprofite für die Ölkonzerne verhindert werden. Wie das geht, macht Belgien vor:
18:07 Uhr
Giftschlange beißt Kletterer in der Schweiz – per Hubschrauber gerettet
Bei uns “hier in Europa” gibt es auch giftige Wesen – zum Beispiel die Aspsviper. Mit der hat ein Kletterer im Schweizer Balsthal vermutlich Bekanntschaft gemacht. Nachdem eine Schlange den Mann in steilem Gelände gebissen hatte, schwoll seine Hand schnell an. Er und sein Begleiter reagierten richtig und setzten einen Notruf ab. Die Schweizer Rettungswacht kam per Hubschrauber, um den 35-Jährigen aus dem schwer zugänglichen Gelände zu fliegen und ihn in ein Krankenhaus nach Bern zu bringen, teilt die Rettungswacht mit. Sie macht jedoch weder über die Nationalität des Mannes noch seinen Gesundheitszustand Angaben. Der Vorfall ereignete sich gestern in Balsthal rund 50 Kilometer südlich von Basel. Das in der Region heimische Tier wird zwischen 60 und 80 Zentimeter groß und gilt in der Regel nicht als aggressiv. “Der Biss der Aspisviper kann in wenigen Fällen zu Lähmungen führen”, berichtet die Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn.
17:23 Uhr
Übergewinnsteuer? Kanzler Merz sagt Nein
Sind die Preise gerade gerechtfertigt oder profitieren hier gerade Akteure an der Krisensituation? Die hohen Preise für Sprit haben die Debatte um eine Übergewinnsteuer neu entfacht – und die SPD spricht sich dafür aus. Doch in der schwarz-roten Bundesregierung trifft das auf der anderen Seite auf wenig Gegenliebe: Bundeskanzler Friedrich Merz scheint davon wenig zu halten und erteilt diesem Konzept eine Absage: “Ich sehe im Augenblick keine ausreichende faktische Grundlage und auch keine rechtliche Grundlage, für die Besteuerung von sogenannten Übergewinnen”, sagte der CDU-Chef bei einer Pressekonferenz in Berlin. “Insofern müssen wir uns was Einfacheres, was anderes einfallen lassen.” Nur wie und wann vor allem? Das fragen sich gerade Firmen wie Logistikunternehmen genauso wie Privatmenschen, die sich kaum noch zur Tankstelle trauen. Laut Merz arbeitet das Finanzministerium an einem Mechanismus für Direktzahlungen an private Haushalte. In der Zwischenzeit müsse man sich noch über andere Möglichkeiten unterhalten, wozu es auch Vorschläge gebe. “Wir haben im Grunde genommen mehrere Optionen”, sagte der Kanzler. “Wir können verschiedene Steuern und Abgaben in den Blick nehmen, um jetzt den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland zu helfen.”
17:21 Uhr
“Das Boot”-Schauspieler Ralf Richter ist tot
Der Schauspieler Ralf Richter (“Das Boot”) ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Das teilt sein Sohn Maxwell Richter mit.
17:10 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend
16:36 Uhr
Auf diesem Militärschiff hat jetzt eine Frau das Kommando
Die Fregatte “Rheinland Pfalz” hat eine neue Kommandospitze: Als erste Frau hat Ute Niklas das Kommando einer Fregatte der Deutschen Marine übernommen. Der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Volker Kübsch, übergab die Führung in Wilhelmshaven von Kapitän Benedikt Eichhorn an Niklas. “Ich übernehme das Kommando in einer ebenso spannenden wie anspruchsvollen Phase. Das wird der gesamten Besatzung viel abverlangen”, sagte Niklas. Sie freue sich darauf, das Schiff wieder in See zu bringen. Nach einem Werftaufenthalt gelte es, das Schiff zurück in die volle Einsatzbereitschaft zu führen, hieß es in einer Mitteilung.
15:50 Uhr
Die Schildkröten sind los – und “überrennen” Strand in Mexiko
Wissen Sie, was “Arribada” ist? Dann zeige ich es Ihnen mal mit diesem Video, was an der Südküste Mexikos in einem Schutzgebiet passiert: Dort tummeln sich derzeit unzählige Oliv-Bastard-Schildkröten. “Arribada”, also Ankunft heißt dieses Phänomen – und angekommen sind dort mehr als 330.000 Schildkröten in wenigen Stunden, um ihre Eier abzulegen.
15:24 Uhr
Nächstes Kind trägt nicht mehr Brad Pitts Nachnamen
Jolie-Pitt – diesen Doppelnamen tragen die sechs Kinder des früheren Hollywood-Paars Angelina Jolie und Brad Pitt. Doch nicht nur die Beziehung zwischen den Schauspielern hat ihre Tiefen, auch die zwischen dem Vater und seinen Kindern: Nach Tochter Shiloh hat auch der älteste Sohn Maddox offiziell den Nachnamen seines Vaters abgelegt. Ein Richter gab dem Antrag von Maddox auf Namensänderung statt, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichten. Der Name des 25-Jährigen wurde demnach rechtlich von Maddox Chivan Jolie-Pitt in Maddox Chivan Jolie geändert. Entsprechende Anträge von Zahara und Vivienne laufen derzeit, um die legal eingetragenen Namen “Zahara Marley Jolie” und “Vivienne Marcheline Jolie” zu erhalten. Laut “People”-Magazin ist Zaharas Anhörung für Ende September, Viviennes Anhörung für Anfang November angesetzt.
Jolie warf Pitt in der Vergangenheit Handgreiflichkeiten gegenüber ihr und den Kindern vor. Die Polizei untersuchte den angeblichen Vorfall, letztlich wurden die Ermittlungen gegen Pitt aber eingestellt. Nachdem die Schauspielerin 2016 die Scheidung eingereicht hatte, folgten jahrelange Streitigkeiten über Sorgerecht und Finanzen.
14:43 Uhr
Sabotage-Verdacht: Viele Züge stehen still in den Niederlanden
Wenn ein Gegenstand auf einem Gleis liegt, erkennt ein Computersystem in des niederländischen Bahnbetreibers ProRail das und sperrt den Abschnitt, damit es zu keiner Kollision kommt. Genau das war an gleich mehreren Orten in den Niederlanden gleichzeitig so, sodass der Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande zum Erliegen gekommen ist. Im Zentrum und Osten des Landes war Bahnfahren dadurch praktisch unmöglich, auch manche Gebiete im Norden des Landes waren betroffen. Laut Bahnbetreiber waren die Gegenstände offenbar gezielt dort platziert worden. “Dies verursacht abschnittsweise Betriebsstörungen”, hieß es in der Mitteilung: “Es scheint Sabotage im Spiel zu sein.” Ein Zug fuhr gegen ein auf den Gleisen platziertes Rohr. Dabei sei niemand zu Schaden gekommen, teilte ProRail-Sprecherin Joke van der Cruysen mit. “Wer dafür verantwortlich ist und was das Motiv ist, ist noch nicht bekannt”, erklärte ProRail. Wann der Zugverkehr sich wieder normalisiert, war zunächst unklar.
14:25 Uhr
Schichtwechsel
Bei so einem sommerlichen September-Tag mag ich mich gar nicht so richtig an den Rechner setzen! Doch dafür kann meine liebe Kollegin Friederike Zörner nun den Feierabend einläuten und die Sonne genießen. Ich übernehme in “Der Tag” bis zum späten Abend das Ruder, mein Name ist Johanna Ohlau und ich halte Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Sie haben Fragen, Hinweise oder Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht’s!
13:56 Uhr
Deshalb redet Kelly Osbourne nicht mehr mit ihrer Schwester
Kelly und Aimee Osbourne haben keinen Kontakt mehr. Den Grund dafür nannte Kelly Osbourne, die jüngere Tochter von Ozzy und Sharon Osbourne, unverblümt im Podcast “We Need To Talk”. Sie akzeptiere und respektiere ihre Schwester. Dennoch müsse auch sie Grenzen setzen. “Wenn du mich nicht so akzeptierst, wie ich bin, und ständig versuchst, mich zu ändern, schreckliche Dinge über mich sagst und dich offenbar richtig wohlfühlst, wenn es mir nicht gut geht, dann will ich dich nicht in meinem Leben haben.“
Auf die Frage, ob es Hoffnung auf eine Versöhnung gebe, antwortete Osbourne klar mit “Nein, nein”. Die Sängerin finde es schade, dass sie nie eine große Schwester gehabt habe. “Ich musste mir bestimmte Dinge, die dir eigentlich eine große Schwester hätte beibringen sollen, selbst beibringen. Da hege ich schon einen gewissen Groll”, erzählte Osbourne. “Es waren immer nur Jack und ich”, sagte sie über ihren Bruder Jack Osbourne. Ihre Schwester habe sie “eigentlich nie wirklich wahrgenommen”. Aimee Osbourne habe sich auf sich selbst fokussiert. “Und ich habe, wenn ich ehrlich bin, bis zu einem gewissen Grad das Gefühl, dass sie sich für uns geschämt hat“, fügte sie hinzu. Mit “uns” meine sie “die gesamte Familie”.
13:27 Uhr
Frauenleiche gefunden: Zwei Tote bei Zusammenstoß in Venedig
Beim Zusammenstoß eines Wassertaxis mit einem Motorboot in Venedig sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelanger Suche wurde in den Gewässern der italienischen Lagunenstadt nun die Leiche einer 26 Jahre alten Frau gefunden, wie die Behörden mitteilten. Zuvor war bereits ihr 25 Jahre alter Ehemann nach der Einlieferung in ein Krankenhaus gestorben. Die beiden – er Italiener, sie Brasilianerin – hatten erst vor drei Monaten geheiratet.
Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen noch vor Sonnenaufgang in der Lagune zwischen Venedigs Flughafen und dem Markusplatz. Dabei erfasste ein Wassertaxi, das auf dem Weg ins historische Zentrum war, das kleine Boot, mit dem das Paar durch die Lagune unterwegs war. Das Taxi soll nach ersten Erkenntnissen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 40 Kilometern pro Stunde gefahren sein. Der Fahrer des Wassertaxis sagte zunächst aus, er habe in der Dunkelheit von dem Unfall nichts bemerkt.
12:55 Uhr
CDU-Landeschef warnt Union vor Niedergang
Quo vadis, CDU? Angesichts niederschmetternder Wahlergebnisse und schlechter Umfrageergebnisse warnt Bremens CDU-Landesvorsitzender Heiko Strohmann vor der Gefahr eines bundesweiten Absturzes der CDU. Was gerade in der Parteienlandschaft in Ostdeutschland geschehe, könne “auch in Duisburg und in Bremen passieren”, sagte er im Deutschlandfunk. An seine Partei und Bundeskanzler Friedrich Merz appellierte er, sich mehr in die Menschen in Ostdeutschland hineinzuversetzen und ihre Belange ernst zu nehmen.
Die CDU Deutschland habe es verpasst, sich um den Osten zu kümmern. Sie blicke auf den Osten “immer noch mit der Brille von Westdeutschland, also dieser rechtsrheinischen, von Konrad Adenauer gegründeten Partei”. Merz sei “eher Symptom als Ursache der Problematik der CDU”, sagte der in Rostock aufgewachsene Bremer CDU-Chef. “Ich möchte ihn eigentlich nur darum bitten, sage ich mal, einfach den Weg zu gehen, auch Menschen mal zu sprechen, die eine andere Lebensperspektive haben.”
12:17 Uhr
Flughafen Köln/Bonn: Passagiere brauchen Geduld
Passagiere am Flughafen Köln/Bonn musste sich am Morgen in Geduld üben: Sie mussten vor der Sicherheitskontrolle länger warten als üblich. “Der Dienstleister kann die vom Flughafen bestellten Kontrollstunden nicht vollständig bereitstellen, sodass weniger Kontrollspuren als geplant geöffnet sind”, hieß es in einer für mehrere Stunden auf der Internetseite veröffentlichten Mitteilung des Flughafens.
Der Dienstleister, das Sicherheitsunternehmen Securitas, teilte auf Anfrage mit, dass man “eine überdurchschnittlich hohe und überraschend kurzfristig gemeldete Zahl an Krankheitsfällen” verzeichnet habe. “Im Rahmen des Möglichen steuern wir durch zusätzliches Personal gegen”, erklärte ein Sprecher. Ein X-Nutzer hatte am Morgen in einem Post von Schlangen gesprochen, die mehrere hundert Meter lang seien.
12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause
11:56 Uhr
16 Grundschulkinder nach Busunfall im Krankenhaus
Nach einem Busunfall bei Bärenstein im Erzgebirge sind 16 Grundschulkinder ins Krankenhaus gebracht worden. Bei ihnen bestehe der Verdacht auf ein Knalltrauma, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Es sei aber niemand schwer verletzt worden. Für 24 weitere Kinder sei ein Ersatzbus organisiert worden. Der Bus wollte die Kinder am Morgen zur Schule bringen. Bei Bärenstein platzte dann in einem Waldgebiet ein Reifen des Busses. Wegen des Unfalls wurden zahlreiche Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.
11:23 Uhr
Junger Wanderer aus Frankfurt stirbt bei Bergunfall in Tirol
Schrecklicher Unfall in den Tiroler Bergen: Ein junger Wanderer aus Frankfurt ist bei einem Absturz ums Leben gekommen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, passierte der Unfall am Montag in den Stubaier Alpen. Der 27-Jährige hatte den Angaben nach auf der Starkenburger Hütte übernachtet. Er brach in den Morgenstunden auf, um zu einer anderen Hütte zu wandern. Die Route führte über einen markierten Höhenweg.
Am späten Vormittag beobachteten laut Polizei Augenzeugen, wie der Mann bei der rund 2600 Meter hohen Wildkopfscharte oberhalb des Pfades den Halt verlor. Der 27-Jährige stürzte über eine sehr steile, mit Felsen durchsetzte Wiese ab. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen, wie die Polizei berichtete.
10:48 Uhr
Mordfall Fabian: Angeklagte Gina H. verstrickt sich bei Alibi in Widersprüche
Der Richter hat die im Fall Fabian wegen Mordes angeklagte Gina H. mit widersprüchlichen Aussagen zu dem Grund für ihre Fahrt nach Güstrow konfrontiert. Sie habe erklärt, von ihren Großeltern zum Geldabheben in die Kleinstadt geschickt worden zu sein, aber die Bankkarte vergessen zu haben, sagte der Vorsitzende Richter Holger Schütt. Die Großeltern hätten jedoch später erklärt, dass sie am Tattag den ganzen Vormittag zu Hause verbracht habe.
Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 aus seinem Zuhause in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben. Der Richter stellte das von der Angeklagten genannte Motiv – Geld abheben für die Großeltern – für die Fahrt nach Güstrow infrage. Immerhin habe sie auch in den Folgetagen trotz zunächst gegenteiliger Aussage das Geld nicht abgehoben. “Warum war das nicht so eilig?”, fragte er die Angeklagte. Eine klare Antwort konnte die Beschuldigte darauf nicht geben.
10:24 Uhr
Mann stirbt in Hessen nach Schüssen: Suche nach Täter
Ein Mann ist im hessischen Dietzenbach mit Schussverletzungen auf einer Straße gefunden worden und wenig später in einem Krankenhaus gestorben. Wie das Polizeipräsidium in Offenbach mitteilte, meldeten Passanten am Montagabend laute Knallgeräusche sowie einen schwer verletzten Mann. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in eine Klinik, wo er allerdings seinen Verletzungen erlag.
Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort und leitete eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein, dabei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Nach ersten Zeugenaussagen soll ein Mann in einer schwarzen Jacke vom Tatort geflüchtet sein. Ob dieser im Zusammenhang mit der Tat steht, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, erklärte die Polizei. Auch die Hintergründe sind noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts eines Tötungsdelikts.
09:43 Uhr
Legendärer DDR-Schnellzug erwacht wieder zum Leben
Mehr als sieben Millionen Euro und viel Herzblut fließen in die Wiederbelebung eines DDR-Kultzugs. Mehr als 80.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in dem Projekt. Erste Ziele nach Sylt und Usedom stehen bereits fest.
09:14 Uhr
Prominenter US-Republikaner taucht nach langer Pause doch wieder im Senat auf
In den sozialen Medien wurde in den vergangenen Wochen wild spekuliert, ob Mitch McConnell nicht längst tot sei. Selbst in der eigenen Partei meldeten sich prominente Vertreter, die nach einem Lebenszeichen des 84-Jährigen verlangten. Nun ist der einflussreiche US-Senator nach einer rund dreimonatigen gesundheitsbedingten Pause in den Kongress zurückgekehrt. Der Republikaner erschien am Montag (Ortszeit) im Rollstuhl zu einer Abstimmung in Washington.
“Meine Genesung war ein langer und oft frustrierender Prozess, und die Spätfolgen meiner Kinderlähmung haben es nicht gerade leichter gemacht”, heißt es auf dem X-Account des Politikers. Er sei “noch nicht wieder ganz bei 100 Prozent” und daher weiter in Behandlung. “Ich werde mein Bestes tun, bei wichtigen Abstimmungen anwesend zu sein, wenn unsere Fraktion mich braucht.” Seine beiden Handrücken schienen dunkel-bläulich verfärbt. Der erzkonservative Politiker aus dem Bundesstaat Kentucky ist seit langem einer der wichtigsten Strippenzieher in der US-Politik, seit 1985 sitzt er im US-Senat.
09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen
08:44 Uhr
Trump Jr. bestätigt: Russischer Geschäftsmann machte “großzügiges Hochzeitsgeschenk”
“Es war ein außerordentlich großzügiges Hochzeitsgeschenk eines Freundes – etwas, wofür wir unglaublich dankbar waren und weiterhin sind”: Ein russischer Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml hat die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des ältesten Sohnes von US-Präsident Donald Trump finanziert. Dies bestätigten Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina Trump, nachdem bereits die Investigativ-Website “ProPublica” darüber berichtet hatte. Beide erklärten auf Instagram, ihr “lieber Freund” Umar Kremlew habe im Mai auf den Bahamas “sehr großzügig zwei unglaubliche Nächte” voller Feierlichkeiten ausgerichtet. Laut “ProPublica” hatte Kremlew die Kosten für die Feiern in Höhe von Hunderttausenden Dollar übernommen.
Präsident Trump hatte weder an der Hochzeit seines Sohnes noch an den anschließenden Feiern teilgenommen. Der US-Präsident begründete dies damit, dass er während der Gespräche über den Iran-Krieg in Washington bleiben müsse. Angesichts des russischen Freundes des Brautpaars sind vielleicht auch andere Gründe ausschlaggebend für die Abwesenheit des Staatschefs gewesen … Kremlew jedenfalls ist der Präsident des Internationalen Boxverbandes IBA, zu dem das Internationale Olympische Komitee die Beziehungen abgebrochen hat. Laut einer Mitteilung der IBA verlieh der russische Präsident Wladimir Putin Kremlew im April 2026 den “Orden der Freundschaft”.
08:07 Uhr
US-Wahl 2028: Demokrat Newsom würde einer Person Vorrang gewähren
Er wird als der Demokrat gehandelt, der das Weiße Haus zurückerobern könnte. Doch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom will in zwei Jahren nicht als Präsidentschaftskandidat der Demokraten antreten, sollte sich seine Parteikollegin und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris für das Amt bewerben. “Ja, aber ich würde nicht kandidieren, wenn sie kandidiert”, sagte er im Gespräch des US-Senders CNN. Er fügte hinzu: “Warum sollte ich? Ich würde ihr das nicht antun.” Dem 58-Jährigen werden seit geraumer Zeit Präsidentschaftsambitionen nachgesagt.
Medienberichten zufolge hatte Harris im April zumindest die Tür für eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur offen gelassen und gesagt, dass sie darüber nachdenke. Harris war von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin unter dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden. Nach dessen Rückzug aus dem Wahlkampf 2024 rückte sie als Spitzenkandidatin der Demokraten vor und verlor gegen den heutigen Präsidenten Donald Trump. Newsom ist derzeit in zweiter Amtszeit Gouverneur des Westküsten-Bundesstaates und darf von Gesetzes wegen kein drittes Mal kandidieren. Daher steht sein Posten am 3. November dieses Jahres zur Neuwahl.
07:48 Uhr
Letzter echter Sommertag? Heute gibt’s nochmal 30 Grad
Der Spätsommer zeigt sich heute von seiner sonnigen und warmen Seite – womöglich aber zum letzten Mal. Nach Auflösung örtlicher Frühnebelfelder scheint in der Mitte und im Süden häufig die Sonne, in den Alpen wird es sogar strahlend schön. Im Norden werden die Wolken laut ntv-Wetterteam hingegen immer zahlreicher und gegen Abend sind an der Nordsee sowie im Emsland auch Regenschauer und Gewitter mit dabei. Die Temperaturen erreichen 23 bis 28, am Rhein bis zu 30 Grad. Nur an der See wird es mit auffrischendem Wind bei 20 bis 23 Grad nicht ganz so warm.
07:07 Uhr
Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln
Kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien müssen die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder die Schule wechseln. Demnach sah sich das royale Paar bereits wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres aus Sicherheitsgründen zu dem Schritt gezwungen. Die Entscheidung sei auf Anraten der privaten Leibwächter von Harry und Meghan gefallen, sagte ein Sprecher der Familie dem britischen Magazin “Hello!” und der US-Zeitschrift “People”. Die beiden Kinder, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, konnten den Berichten zufolge nur zwei Tage mit ihren neuen Mitschülern verbringen, bevor ihre Eltern die Reißleine zogen. Nicht die Schule an sich sei das Problem gewesen, hieß es – vielmehr habe sich die tägliche Pendelei zur Schule im Berufsverkehr und die lange Fahrstrecke vom Zuhause der Familie als Sicherheitsrisiko entpuppt.
So habe das Sicherheitsteam der Familie mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen. Und im stehenden Verkehr sei ausreichender Schutz kaum zu gewährleisten, zumal jemand mit krimineller Energie die tägliche Streckenroutine leicht ausnutzen könne. Archie und Lilibet sollen bereits einen Schnuppertag an einer anderen Schule in der Gegend absolviert haben, hieß es in den Berichten. Laut “People” wurde Harry schon auf dem Campus gesichtet, außerdem seien der Herzog und die Herzogin von Sussex in die Elterngruppe auf Whatsapp aufgenommen worden.
06:56 Uhr
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
während die meisten vermutlich gerade geschlafen haben, wurden in Los Angeles die Emmys verliehen. Die Horror-Comedy-Serie “Widow’s Bay” und das düstere Krankenhausdrama “The Pitt” waren die großen Gewinner. “Widow’s Bay” von Apple TV+ wurde bei der Verleihung der US-Fernsehpreise in 14 Kategorien ausgezeichnet, unter anderem für die beste Comedy-Serie und den besten Hauptdarsteller. Als beste Drama-Serie wurde wie schon im vergangenen Jahr “The Pitt” prämiert. Die Trophäe für die beste Mini-Serie ging an “DTF St. Louis”.
Die fünfte Staffel von “Hacks” ging dagegen weitgehend leer aus – bis auf Hauptdarstellerin Jean Smart, die einen Emmy für ihre Verkörperung einer Stand-up-Komikerin erhielt, die versucht, ihre Karriere wiederzubeleben, und die dabei von ihrer dysfunktionalen Assistentin aus der Generation der Millennials unterstützt wird. Eine absolute Empfehlung von mir, sollten Sie die Serie noch nicht gesehen haben. Die ersten vier Staffeln gibt es auf RTL+ zu sehen.
Diese Themen stehen heute auf der Agenda:
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, informieren über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Bandenkriminalität. In Berlin stellen sie heute zwei Bundeslagebilder für 2025 vor – zur organisierten Kriminalität und zur Rauschgiftkriminalität.
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Verteidigungsminister Boris Pistorius reist zu einem Treffen mit seinem Kollegen Pete Hegseth in die USA.
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Außenminister Johann Wadephul reist indes vor dem Hintergrund der deutschen Bewerbung um einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat nach Genf.
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Zur Eröffnungsfeier der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation um 10 Uhr in Hannover werden Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies erwartet.
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Viereinhalb Monate nach dem Beginn des Mordprozesses um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow will das Gericht die Angeklagte ab 9.30 Uhr abermals befragen.
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In Peking beginnt Chinas Sicherheitskonferenz – das sogenannte Xiangshan-Forum. Militärvertreter zahlreicher Länder und Sicherheitsexperten treffen sich bis Donnerstag.
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Nachdem die Verbraucherzentrale gegen Lidl geklagt hatte, beginnt in Brandenburg an der Havel um 10 Uhr der Prozess: Der Discounter hatte einen Rabatt nur bei Verwendung der App gewährt.
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In Dortmund beginnt die Tabakmesse Intertabac. Sie gilt als größte Tabakmesse der Welt. Es geht um herkömmliche Zigaretten aus Tabak sowie um E-Zigaretten und Tabakerhitzer.
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Das UEFA-Exekutivkomitee berät um 8 Uhr über eine Neuregelung der Nations League und der EM-Qualifikation. Dazu werden die Champions-League-Finals 2028 und 2029 bei Frauen und Männern vergeben.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
06:41 Uhr
Trumps Beliebtheit steigt leicht – aber Demokraten bauen Vorsprung aus
Von diesen Zustimmungswerten kann Bundeskanzler Friedrich Merz nur träumen, wenngleich die deutschen und US-amerikanischen Verhältnisse dann doch ziemlich anders sind. Die Werte von US-Präsident Donald Trump haben sich einer Umfrage zufolge jedenfalls von einem Rekordtief leicht erholt, die Demokraten bauen ihren Vorsprung vor den anstehenden Kongresswahlen jedoch aus. Einer am Montag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge würden derzeit 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Demokraten stimmen und 37 Prozent für Trumps Republikaner. Ein Vorsprung von sieben Punkten ist der größte seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025. Zugleich verlieren die Republikaner ihren langjährigen Vorsprung bei der Wirtschaftskompetenz: 38 Prozent der Befragten trauen den Demokraten in Wirtschaftsfragen mehr zu, bei den Republikanern sind es 37 Prozent.
Trumps persönliche Zustimmungsrate stieg auf 35 Prozent, nachdem sie Ende August mit 33 Prozent den tiefsten Stand seiner politischen Laufbahn erreicht hatte. Trumps Beliebtheit hat seit dem Beginn des von ihm begonnenen Krieges gegen den Iran im Februar deutlich gelitten. Der Konflikt hat die Öllieferungen aus dem Nahen Osten ins Stocken gebracht und die Preise für Kraftstoff in die Höhe getrieben, was auch die Finanzen der US-Haushalte belastet.
05:59 Uhr
Friedrich Merz erhält ungewöhnlichen Beistand
Er selbst galt einige Jahre als “Chef-Zyniker”. Doch wenn es um den Bundeskanzler geht, kennt Harald Schmidt keinen Spaß. Der 69-Jährige lehnt nämlich Rücktrittsforderungen an Friedrich Merz ab. “Ich hoffe, dass er die Legislaturperiode durchsteht”, sagte der Entertainer in Köln. Für Schmidt, der viele Jahre eine Late-Night-Show moderierte, ist Merz in einer ähnlichen Situation wie viele andere westliche Regierungschefs: “Nennen Sie einen Regierungschef, der nicht zu Hause Probleme bis unters Dach hat.” Vermutlich sei beim Arktis-Gipfel in Finnland bei jeder Gelegenheit gesagt worden: “Du wirst auch gleich abgewählt, gehen wir einen trinken!”
Die Medien hätten sich auf die Linie festgelegt, dass Merz es nicht könne. In einer solchen Situation habe es ein Politiker sehr schwer. Schmidt nannte als Beispiel Merz’ Sommerurlaub. “Das ist so kleinkariert. Geht er in Urlaub, heißt es, er war zu lange in Urlaub. Geht er nicht in Urlaub, heißt es, er braucht mal Urlaub.” Wäre er der Berater von Merz, würde er ihm raten, in die Offensive zu gehen: “Ich würde den Kanzler viel mehr sagen lassen: ‘Ihr könnt froh sein, dass ich den Job mache. Ich ziehe das jetzt alles durch.'” Vielleicht könnte es dann für ihn sogar eine Wende zum Besseren geben.
05:45 Uhr